Die Schokomaus in Dornbirn

Bild: Portrait von Sandy

Natürlich bleibt Lux seinem Herrl unvergessen und wird in seinem Herzen immer einen Ehrenplatz einnehmen. Aber seit neuestem hat sich dort heimlich ein Zuwachs eingeschlichen: die schokoladenbraune Labradorhündin Sandy, liebevoll genannt Schokomaus.

Bild: Sandy sitzt vor Herrchen

Sandy ist jung, übermütig und war das, was man einen "Flachlandtiroler" nennt - sie kommt nämlich aus dem Burgenland aus der Führhundeschule Ferstl. Die gelungene Blindenführhundeprüfung bot auch noch keine Bergerlebnisse - sie fand in Bregenz in der Nähe des Bodensees statt, wo es bekanntlich eher flach ist.

Bild: Sandy und Herrchen auf einer Bergwiese

Aber dann ging es los. Herr Siegfried Kriss wandert gerne in den Bergen. Sandy staunte nur so: da kann man hinaufklettern? So steil? Inzwischen ist sie, so hörten wir, eine echte Vorarlbergerin geworden, die gekonnt über Stock und Steine hüpft. Ihrem Herrl wünschen wir viel Erfolg und Vergnügen mit der Schokomaus!




Help Radio hilft wirklich!

Bild: Blindenführhund Cini führt ihr Herrchen die Treppe hinunter

Herr Karl Brauch tut alles für seine Cini. Sie ist schon eine etwas ältere Schäferdame, hin und wieder gibt es also kleine Wehwehchen. Cini ist ein ganz besonderer Hund. Herr Brauch hat sie aufgezogen, und als sich sein Sehvermögen immer mehr verschlechterte, hat er sie mit Hilfe einer Trainerin selbst ausgebildet, sodass sie im reifen Alter von fast acht Jahren die Blindenführhundeprüfung hervorragend bestand. Herrn Brauch wurde von der Trainerin chinesische Kräuter für Cinis Wirbelsäule und ihre Gelenke empfohlen, er besorgte die Kräuter in der Apotheke zum Schwan und alles schien bestens.

Leider geschah es jedoch, dass ihm im Juli 2000 die Apotheke statt einer Dose Gelenks- und einer Dose Wirbelsäulenmischung 2 Dosen von der gleichen Sorte einpackte. Ahnungslos gab Herr Brauch Cini die vorgeschriebenen Portionen - aus jeder Dose eine. Er konnte natürlich nicht sehen, dass er wegen des Irrtums der Apotheke nur die eine Mischung fütterte, aber davon eine Überdosis. Cini erkrankte lebensgefährlich, Gottseidank konnte sie der Tierarzt durch eine aufwendige Behandlung retten.

Zum Glück allianzversichert - dachte Herr Brauch und schickte die Tierarztrechnung an die Allianz, wo er eine Petplan-Tierversicherung (Optimalvariante) abgeschlossen hatte. Die Versicherung zahlte einen Teil anstandslos, über den Rest kann erst nach Abschluss des Gerichtsverfahrens gegen die Apotheke entschieden werden.

Die böse Überraschung folgte jedoch alsbald: Herr Brauch bekam ein Kündigungsschreiben für seine Versicherung. Unser Verein wandte sich daraufhin ans Help-Radio, der dortige Mitarbeiter Thomas Wittmann setzte sich engagiert ein und erreichte, dass die Kündigung mit einem Entschuldigungsschreiben zurückgenommen wurde.

Dafür herzlichen Dank!

Dux, wir vermissen Dich!

Bild: Dux mit Handy im Maul

Dein Frauchen besuchte uns mit dir zum ersten Mal im Büro - Du warst eine beindruckende Gestalt: ein prächtiger, großer Golden Retriever mit einem souveränen Benehmen. Je mehr wir von dir erfuhren, desto beeindruckter waren wir. Du halfst Deinem Frauchen, mit ihrer Behinderung fertig zu werden, Du erzogst Hunde, die bei ihr zu Gast waren, Du zeigtest in großartigen Vorführungen, was ein gut ausgebildeter Servicehund leisten kann.

Bild: Dux beim Aufheben der Krücke

Du warst es, mit dem eine Ersthundeführerin lernte, konsequente Anweisungen zu geben, so dass sie heute mit ihrem eigenen Hund ein wunderbares Team bildet.

Zuletzt demonstriertest Du bei einer Vorführung im August 2003 in Spittal an der Drau, welche große Hilfe ein Servicehund sein kann.

Dann kam die schreckliche Erkrankung - kein Arzt konnte mehr helfen. Du bist unersetzbar - einen zweiten Dux gibt es leider nicht mehr. Aber wie wir Dich kennen, schaust Du von einer ewig grünen Wiese auf Dein Frauchen und hoffst, dass sie eines Tages wieder von einem vierbeinigen Helfer begleitet wird.

Nachruf: Für meinen treuen Freund Dux

Letztes Update: 25. 02. 2012


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